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- Blaulicht -

Kontrollwoche der Landespolizei: Gegen Ablenkung im Straßenverkehr

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Bei der letzten vergleichbaren Kontrollaktion waren über 1200 Gurt- und über 1000 Handyverstöße aufgedeckt worden. - Foto: Foerde.news

Seit heute hat die Landespolizei erneut eine einwöchige Verkehrssicherheitsaktion gestartet. Nachdem in der vergangenen Woche der gewerbliche Güterverkehr unter die Lupe genommen worden war, geht es in dieser Woche verstärkt um die richtige Sicherung von Fahrzeuginsassen und das Thema Ablenkung.

Die Landespolizei hat 2018 über 18.000 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt. Mindestens sieben von 122 Verkehrstoten waren 2018 als Fahrer oder Beifahrer nicht angegurtet. Die passiven Sicherheitssysteme moderner Kraftfahrzeuge (Airbag, Gurt, Gurtstraffer etc.) können nur im Zusammenwirken optimal funktionieren und größtmöglichen Schutz der Insassen bieten. Sicherheitsgurte retten Leben! Die Schwere der Unfallfolgen hängt oftmals davon ab, ob ein Sicherheitsgurt angelegt war oder nicht. Ein besonderes Augenmerk gilt hier der ordnungsgemäßen Sicherung von Kindern in Kraftfahrzeugen, da der Anteil von Kindern, die als Mitfahrer in Kraftfahrzeugen verletzt wird, seit Jahren anhaltend hoch ist (2018: 536 verunglückte Kinder als Mitfahrer). Verstöße gegen die Gurtpflicht werden mit 30 EUR Verwarnungsgeld geahndet, wer Kinder im Fahrzeug nicht sichert, muss mit bis zu 70 EUR Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen.

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Zweiter Schwerpunkt der Kontrollaktion ist das Thema Ablenkung, also die verbotswidrige Nutzung von Handy, Smartphone und Co. am Steuer. 2017 telefonierten oder tippten 12.790 Fahrzeugführer während der Fahrt, 2018 waren es schon 16.509. Auch in diesem Jahr zeigt sich nach aktuellen Daten, dass die Kontrollen notwendig sind. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 wurden bereits 9.089 Verstöße aufgedeckt. Allein bei sechs tödlichen Verkehrsunfällen im ersten Halbjahr 2019 besteht der Verdacht, dass Ablenkung durch das Bedienen eines Smartphones unfallursächlich war. Bei diesen Unfällen wurde zum Beispiel festgestellt, dass zum Unfallzeitpunkt eine WhatsApp-Nachricht geschrieben wurde oder die aktiven Smartphones wurden bei der Unfallaufnahme im Fahrerfußraum gefunden. In einem Fall befand sich das Smartphone sogar im ausgelösten Fahrerairbag. Bei einem Radunfall lag das klingelnde Handy neben dem tödlich Verunglückten auf der Straße.

Aufgrund dieser traurigen Bilanz wird die Landespolizei weiter intensiv kontrollieren und aufklären, um die Anzahl der Verstöße zu verringern. Ablenkung bleibt Kontrollschwerpunkt. Unser dringender Appell ist und bleibt: Während der Fahrt Finger weg vom Smartphone!

Bei der letzten vergleichbaren Kontrollaktion waren über 1200 Gurt- und über 1000 Handyverstöße aufgedeckt worden.


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