Kohlenmonoxidmelder verhindert Tragödie in Süderbrarup
| von Thomsen / Foerde.news
Süderbrarup – Süderbrarup – In einem Wohnhaus in der Bismarckstraße hat ein Kohlenmonoxidmelder am Mittwochmorgen rechtzeitig Alarm geschlagen und dadurch eine gefährliche Situation verhindert. Dank des Warnsignals konnten die beiden Bewohner, eine Mutter und ihr Sohn, ein Gasleck frühzeitig erkennen und sich in Sicherheit bringen.
Als der Melder gegen 7:30 Uhr anschlug, handelten die beiden umsichtig: Sie öffneten umgehend die Fenster, verließen das Gebäude und verständigten die Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Süderbrarup rückte mit Atemschutzgeräteträgern an, um die Ursache des Alarms zu untersuchen. Zusätzlich wurde ein Rettungswagen zum Einsatzort geschickt.
Während die Einsatzkräfte den Haupthahn der Gaszufuhr abschalteten, wurde der Löschzug Gefahrgut des Kreises Schleswig-Flensburg hinzugezogen. Mithilfe spezieller Messgeräte konnten die Experten schließlich ein Leck in der Gasleitung zur Gastherme des Hauses lokalisieren.
Der Rettungsdienst untersuchte Mutter und Sohn vorsorglich und kontrollierte ihren Kohlenmonoxidgehalt im Blut. Glücklicherweise hatten sie keine Vergiftungserscheinungen und blieben unverletzt. Die Feuerwehr sperrte die Gaszufuhr zum Haus, und die Gasheizung darf erst nach einer gründlichen Überprüfung durch eine Fachfirma wieder in Betrieb genommen werden.
Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig Kohlenmonoxidmelder in Haushalten sind. In diesem Fall hat das Gerät möglicherweise zwei Menschen vor einer schweren Vergiftung oder Schlimmerem bewahrt.