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- Blaulicht -

Körperverletzung am ZOB - Zeugen gesucht - Polizei verstärkt Präsenz!

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- Archivbild - foerde.news

Am späten Donnerstagnachmittag (17.10.19) ist es gegen 18:00 Uhr zu einer Körperverletzung am Flensburger ZOB gekommen. Vor der Holmpassage soll nach ersten Erkenntnissen ein 15-jähriger Jugendlicher im Verlaufe eines Streites aus einer Personengruppe heraus von einem jungen Mann geschlagen worden sein. Ein 27-Jähriger, der zufällig auf die Situation zu kam, wollte schlichtend eingreifen und die Beteiligten trennen. Dabei wurde er von 4 - 5 Personen angegriffen, geschlagen und zu Boden gebracht. Mehrere Täter traten zudem auf den am Boden liegenden Mann ein. Alle Tatverdächtigen, die nach ersten Zeugenangaben einen Migrationshintergrund haben dürften, flüchteten anschließend. Sie konnten im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Der 15-Jährige wurde leicht, der 27-Jährige schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Zum Zeitpunkt des Vorfalls sollen sich zahlreiche Personen am ZOB und im unmittelbaren Bereich der Tat aufgehalten haben. Das Geschehen könnte von den Anwesenden mit dem Smartphone gefilmt worden sein. Diese Personen sowie andere Zeugen der Tat und Hinweisgeber zu den Tätern, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 7 unter der Telefonnummer 0461 - 484 0 in Verbindung zu setzen.

Bereits am Montagabend gegen 19:00 Uhr wurden zwei Personen bei einer Auseinandersetzung durch zwei Flaschenwürfe leicht verletzt (foerde.news berichtete darüber). Am Mittwochabend kam es gegen 19.40 Uhr ebenfalls zu einer Körperverletzung, der abermals ein Streit vorausging. Dabei wurden fünf Personen im Alter von 14 - 35 Jahren durch das Versprühen von Pfefferspray verletzt. Es wurde ein 18-Jähriger Tatverdächtiger ermittelt.

Der ZOB ist ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort von Jugendlichen und jungen Menschen. Einige davon sind der Polizei bekannt und bereits wegen verschiedener Delikte in Erscheinung getreten. Provokationen und Streitereien innerhalb dieser Personengruppen, die sich unterschiedlich und wechselweise zusammensetzen, führten in letzter Zeit zu Auseinandersetzungen, die in strafbaren Handlungen, insbesondere Körperverletzungen mündeten. Dadurch werden auch Unbeteiligte nicht nur belästigt, sondern auch geschädigt.

Der Bereich rund um den ZOB wird die nächsten Tage von der Polizei verstärkt bestreift und es wird deutlich sichtbare Präsenz gezeigt werden.


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