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Kellerbrand im Hochhaus: Feuerwehrmann leicht verletzt

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Harrislee - Bereits zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen war die Feuerwehr an der Adresse zum Einsatz - Fotos: Thomsen

Aus den Kellerfenstern drang schwarzer Rauch: Die Freiwillige Feuerwehr Harrislee ist momentan an einem Hochhaus in der Straße Hohe Mark im Einsatz.

Zeugen hatten den Brand gegen 9.40 Uhr gemeldet. Aktuell suchen die Einsatzkräfte im Keller des mehrstöckigen Hauses nach dem Brandherd.

Nach Angaben von Feuerwehr-Einsatzleiter Morten Görrissen war der gesamte Keller des Hauses stark verqualmt und erschwerte die Suche nach dem Brandort. Die Einsatzkräfte schlugen mehrere Fenster ein, damit der Brandqualm abziehen konnte.

Zudem wurden aufgrund der unklaren Lage über das Ausmaß des Feuers weitere Feuerwehren nachalarmiert.

Das Haus wurde bislang nicht evakuiert, dennoch haben sich einige Mieter bereits selbst ins Freie begeben.

Nach intensiver Suche konnten die Einsatzkräfte den Brand im Keller lokalisieren: Dort war ein abgestelltes Sofa in Brand geraten, dass die Feuerwehrleute löschten.

Bei den Löscharbeiten in dem verrauchten Keller kam es dann zu einem Zwischenfall, bei dem ein Feuerwehrmann nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt wurde. Der Mann bemerkte, dass seine Atemschutzmaske nicht dicht abschloss und Rauch in die Maske drang. Er begab sich umgehend ins Freie und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt. Anschließend wurde er zur Untersuchung in die Notaufnahme der Diako eingeliefert.

Zudem wurde eine Bewohnerin des Hauses vom Rettungsdienst betreut. Sie wurde aber nicht in die Klinik eingeliefert.

An der Adresse war es in den vergangenen Monaten nach Angaben der Feuerwehr wiederholt zu Feuern in den Kellerräumen gekommen. Zuletzt waren die Einsatzkräfte nach einer Brandmeldung am Montagabend vor Ort. Dort soll Papier im Keller gebrannt haben.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, geht aber aufgrund der Umstände bislang von Brandstiftung aus.

Der Brand war gegen 10.20 Uhr gelöscht. Die Höhe des Sachschadens ist bislang unklar.


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