Jugendliche sorgen für Polizeieinsätze an Bahnstrecken bei Eggebek und Sünderup
| von Thomas Hansen
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Eggebek – Gleich zweimal hat die Bundespolizei am Wochenende wegen Kindern und Jugendlichen im Gleisbereich eingreifen müssen. Betroffen waren am Freitagnachmittag der Bereich Eggebek sowie am Sonntag gegen 15.45 Uhr die Bahnstrecke Flensburg–Lindaunis bei Sünderup. Verletzt wurde niemand, die Bahnstrecken mussten jedoch vorübergehend gesperrt werden.
Am Freitagnachmittag wurde die Leitstelle der Flensburger Bundespolizei über Kinder an den Gleisen im Bereich Eggebek informiert. Daraufhin wurde die Bahnstrecke umgehend gesperrt und ein Streifenwagen mit Sonder- und Wegerechten nach Eggebek entsandt.
Bei der Nachsuche stellten die Einsatzkräfte zwei Jungen in der Nähe der Gleise fest. Auf Befragen gaben die beiden 15-Jährigen zu, sich auf den Gleisen aufgehalten zu haben. Nach Angaben der Bundespolizei war ihnen die Lebensgefahr ihres Handelns offenbar nicht bewusst.
Nach einer eindringlichen Belehrung über die Gefahren des Aufenthalts im Gleisbereich wurden die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Sperrung der Bahnstrecke konnte nach 30 Minuten wieder aufgehoben werden. Nach Angaben der Bundespolizei kam es zu Zugverspätungen von insgesamt 75 Minuten.
Am Sonntag gegen 15.45 Uhr kam es dann erneut zu einem Einsatz der Bundespolizei. Anlass waren erneut Kinder beziehungsweise Jugendliche, die sich auf Bahngleisen aufhielten. Als die Streife mit Blaulicht und Martinshorn den Einsatzort in Sünderup an der Bahnstrecke Flensburg–Lindaunis erreichte, flohen vier Jugendliche in verschiedene Richtungen.
Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten die Beamten zwei der vier Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren stellen. Auch sie wurden über die Gefahren im Bahnbereich belehrt und anschließend an ihre Eltern übergeben. Die Bahnstrecke blieb für 15 Minuten gesperrt.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Betreten von Bahnanlagen. Bereits der Aufenthalt in Gleisnähe könne einen Polizeieinsatz auslösen, wenn ein Lokführer eine Person erkenne und eine Schnellbremsung einleite. Dabei könnten auch Reisende im Zug verletzt werden.
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