Gartenlaube in Kleingartenkolonie ausgebrannt - Einsatzstelle schwer zu finden
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – In einer Kleingartenanlage in der Roten Lücke in Flensburg ist es am Sonntag zu einem Gartenhausbrand gekommen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Die Gartenhütte stand in Vollbrand.
Zunächst war die Freiwillige Feuerwehr Engelsby alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort erhöht und die Freiwillige Feuerwehr Jürgensby nachgefordert. Vor Ort wurde der Brand von zwei Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr über den Zugang „Rote Lücke“ bekämpft. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren unterstützten bei der Wasserversorgung und der weiteren Brandbekämpfung.
Besonders herausfordernd gestaltete sich der Zugang zur Einsatzstelle: Um in die Gartenkolonie "Fördeblick" zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte eine angrenzende Wohnung passieren. Diese Wohnung wurde durch die Feuerwehr vorsorglich geräumt. Zwei dort angetroffene Personen wurden unverletzt ins Freie gebracht und vorübergehend bei Nachbarn untergebracht.
„Derzeit laufen noch die Nachlöscharbeiten“, erklärte der Zugführer der Berufsfeuerwehr Flensburg, Kevin Andresen, vor Ort. Man gehe davon aus, dass die Löscharbeiten in Kürze abgeschlossen seien und die Fahrzeuge wieder einrücken könnten.
Zu Beginn des Einsatzes war nicht eindeutig, welche Parzelle der Gartenkolonie genau betroffen war. Aus diesem Grund wurden Einsatzfahrzeuge sowohl über den Engelsbyer Weg als auch über die Rote Lücke in Stellung gebracht. Die massive Rauchentwicklung erschwerte zunächst die Erkundung, sodass zur Größe und genauen Ausdehnung der Gartenlaube zunächst keine gesicherten Angaben gemacht werden konnten.
Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Wohnung, wodurch die Feuerwehr sich den ersten Zugriff verschafft haben, wurde belüftet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
