Hier kannst du die Förde.news App herunterladen:
Download im App Store   Jetzt bei Google Play

Gartenlaube in Flensburg-Weiche brennt vollständig aus

 |  von Thomsen / Foerde.news

Warum die Gartenlaube in Brand geriet, muss nun ermittelt werden - Fotos: Thomsen

Flensburg – Das Feuer brach in einer Gartenkolonie im Bereich Ahornweg beziehungsweise an der Straße "Längs der Bahn" entlang der Bahnstrecke aus. Passanten und Anwohner bemerkten den Brand und verständigten die Leitstelle.

- Anzeige -

Die Berufsfeuerwehr Flensburg rückte daraufhin zum Einsatzort aus und begann mit den Löscharbeiten. Zeitgleich wurde die Freiwillige Feuerwehr Weiche alarmiert, die die Einsatzkräfte vor Ort unterstützte. Insgesamt waren nach Angaben von Zugführer Johannes Nigl rund 30 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt.

- Anzeige -

Nach ersten Erkenntnissen ist die Ursache des Feuers bislang unklar. Laut den Besitzern war die Gartenlaube bereits seit mehreren Tagen nicht mehr genutzt worden. Auch für ihn war zunächst nicht erklärbar, wie das Feuer entstanden sein könnte.

- Anzeige -

In der Laube befand sich außerdem eine Gasflasche. Diese wurde von der Feuerwehr aus dem Gebäude geholt, gekühlt und abgelöscht. Nachdem der eigentliche Brand unter Kontrolle gebracht worden war, löschten die Einsatzkräfte die Reste der Gartenlaube zusätzlich mit Schaum ab, um auch die letzten Glutnester zu beseitigen.

Die unmittelbar an der Gartenkolonie verlaufende Bahnstrecke musste nach Absprache mit der Bundespolizei nicht gesperrt werden, erklärte Nigl. Ein Notfallmanager der Bahn kam dennoch zum Einsatzort, um mögliche Auswirkungen auf die Oberleitung zu überprüfen. Nach ersten Einschätzungen wies diese vermutlich lediglich Rußanhaftungen auf und wurde nicht beschädigt.

Zeitweise entwickelte sich bei dem Brand eine starke Rauchwolke. Der Rauch zog über die Husumer Straße bis in angrenzende Wohngebiete. Bewohner im Nahbereich des Einsatzortes wurden deshalb gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Auf eine weitergehende Warnung der Bevölkerung über eine Warn-App wurde jedoch verzichtet. Wie Zugführer Nigl zum Abschluss erklärte, nahm die Rauchentwicklung im Verlauf des Einsatzes zunehmend ab, sodass weitere Warnungen oder Mitteilungen an die Bevölkerung nicht erforderlich waren.

Der Feuerwehreinsatz dauerte bis etwa 19 Uhr. Die Ursache des Brandes ist zunächst weiterhin unklar.