Feuer in Kappeln sorgt für starke Rauchentwicklung

 |  von Jasper Hentschel

In Absprache mit der Polizei wurde entschieden, keine aktiven Löscharbeiten durchzuführen - Fotos: Jasper Hentschel

Kappeln – Aufgrund eines Brandes sollen Anwohner in Teilen von Kappeln momentan Fenster und Türen geschlossen halten. Seit dem Morgen brennt auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei in der Straße „An der Kirsebek“ ein massiver Haufen aus Holz, Baum- und Knickpflegeabfällen lichterloh. Die Rauchentwicklung war so enorm, dass sie noch aus rund drei Kilometern Entfernung deutlich sichtbar war.

Gegen neun Uhr hatten aufmerksame Zeugen den Notruf gewählt, nachdem sie Flammen und Rauch von der Fläche zwischen der B199 und dem Mehlbyer Wohngebiet entdeckt hatten. Da der dichte Qualm direkt in angrenzende Wohngebiete zog, wurde eine offizielle Warnung über die NINA-App herausgegeben. Anwohner in den Bereichen Kirsebek, Langeland und Kappelholz werden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sich vor der Geruchs- und Rauchbelästigung zu schützen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Kappeln-Mehlby und Kappeln-Innenstadt stand der Haufen bereits in Vollbrand und die Flammen loderten meterhoch aus den Gartenabfällen. Nach einer ersten Erkundung konnte Entwarnung für die Umgebung gegeben werden. Dank der Regenfälle vom vergangenen Wochenende sind die umliegenden Knicks und Rasenflächen sehr feucht, was ein Übergreifen der Flammen verhinderte.

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In Absprache mit der Polizei wurde entschieden, keine aktiven Löscharbeiten durchzuführen. Der Haufen soll kontrolliert abbrennen. Die Entscheidung wird seitens der Feuerwehr zudem damit begründet, dass sich die Rauchentwicklung durch die Abgabe von Löschwasser noch intensivieren.

Der Eigentümer der Fläche, ein örtlicher Landwirt, traf während des Einsatzes mit einem Traktor und Frontlader vor Ort ein. Er erhielt die Auflage, das Feuer durchgehend zu bewachen, um eine weitere Ausbreitung sicher auszuschließen.
Neben den Feuerwehren waren vorsorglich ein Rettungswagen sowie die Polizei im Einsatz. In der Flensburger Straße kam es aufgrund der abgestellten Einsatzfahrzeuge kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen, die Straße musste jedoch nicht voll gesperrt werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Der Landwirt gab an, das Feuer nicht selbst entfacht zu haben.

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