Falsche Kennzeichen am Auto: Bundespolizei stoppt 21-Jährige bei nächtlicher Spritztour

 |  von Thomsen / Foerde.news

Die Weiterfahrt wurde der jungen Frau umgehend untersagt - Symbolfoto: Thomsen

Handewittt – In den frühen Morgenstunden des Sonntags stoppte eine Streife der Bundespolizei ein Fahrzeug mit fragwürdiger Zulassung am Scandi-Park in Handewitt. Gegen 2 Uhr fiel den Beamten ein Ford Focus mit drei Insassen auf, der einer Kontrolle unterzogen wurde – mit überraschendem Ergebnis.

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Wie Bundespolizeisprecher Hanspeter Schwartz mitteilte, gehörten die am Wagen angebrachten Kennzeichen offiziell zu einem Opel Corsa. Die Fahrerin, eine 21-jährige deutsche Staatsbürgerin, räumte auf Nachfrage ein, die Schilder selbst montiert zu haben. Ihr Opel befinde sich derzeit in der Werkstatt – den nicht zugelassenen Ford habe sie dennoch nutzen wollen. Offenbar sei ihr nicht bewusst gewesen, dass dieses Vorgehen strafbar ist.

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Neben dem Kennzeichenmissbrauch stellten die Beamten auch fest, dass für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Der Ford war bereits im Mai dieses Jahres außer Betrieb gesetzt worden.

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Die Weiterfahrt wurde der jungen Frau umgehend untersagt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.