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Erneuter Großeinsatz: Kaufhaus-Mitarbeiter klagt über Atemwegsreizungen

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Flensburg/ iwe – Nachdem ein Ladendieb mit Einsatz seines Pfeffersprays am Vormittag in einem Lebensmittelmarkt in Mürwik insgesamt 15 Menschen verletzt hatte, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst am Nachmittag erneut in ein Kaufhaus gerufen – und wieder klagte ein Mitarbeiter über Atemwegsreizungen.

Der Notruf ging gegen 15.30 Uhr bei der Rettungsleitstelle ein. Mitarbeiter eines Second-Hand-Kaufhauses in der Steinstraße meldeten, dass einer ihrer Kollegen plötzlich starken Husten bekommen hatte. Daraufhin wurden der Hilfeleistungszug sowie zwei Rettungswagen und der Notarzt alarmiert.

An der Einsatzstelle stellte sich dann schnell heraus, dass die Lage wesentlich glimpflicher als noch am Vormittag in dem Supermarkt war: Lediglich ein Mitarbeiter war von dem Reizhusten betroffen – und als dieser das Gebäude verlassen hatte, trat schnell Besserung ein. Eine rettungsdienstliche Einlieferung in die Notaufnahme war nicht erforderlich.

Nach ersten Erkenntnissen war der Mitarbeiter mit der Sortierung von gebrauchter Kleidung beschäftigt. Vermutlich hatte er gerade einen Sack mit Kleidungsstücken geöffnet, als die Beschwerden eintraten. Die Feuerwehr vermutet, dass sich in dem Beutel entweder verdorbene Abfälle oder verschmutzte Kleidung befand, die den Geruch ausgelöst hatte.

Die Feuerwehr belüftete das Gebäude, bis die Geruchsbelästigung verschwunden war.


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