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- Blaulicht -

Durchsuchung bei mutmaßlichem Drogenhändler

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Am vergangenen Mittwochmorgen  wurden mehrere Wohnungen im Kreis Schleswig-Flensburg nach illegalen Drogen durchsucht. Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER), bestehend aus Beamten der Zollfahndung Hamburg und der Bezirkskriminalinspektion Flensburg und die Staatsanwaltschaft Flensburg ermitteln bereits seit längerer Zeit gegen einen 23-jährigen Mann aus dem Kreisgebiet.

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Er steht in Verdacht, in nicht unerheblichem Umfang mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. So wurden bereits während bei einer von ihm veranlassten Kurierfahrt im März ca. 18 kg Marihuana und ca. 10 kg Amphetamine sichergestellt. Außerdem wird gegen weitere Personen ermittelt, die im Verdacht stehen, dass sie den Beschuldigten in seinem Handeln unterstützt haben könnten. Ihnen wird vorgeworfen, das durch den Drogenverkauf illegal erworbene Geld gewaschen oder die Drogen für den mutmaßlichen Haupttäter gelagert zu haben.

Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem mehrere Kilogramm Marihuana, eine Schusswaffe, ein als Taschenlampe getarnter Elektroschocker, Utensilien zum Herstellen von Drogen, zwei Pkw, sechs hochwertige Uhren und eine Geldzählmaschine sichergestellt. Es wird angestrebt, die erwirtschafteten Gewinne und erworbenen Gegenstände einzuziehen.

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Der 23-jährige Hauptverdächtige wurde nach seiner Festnahme bei der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichtes Flensburg vorgeführt, die den Haftbefehl verkündete und den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete.


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