Drei Verletzte bei Unfall in Kiesby
| von Nico Hessel
Kiesby – Ein Großaufgebot von Rettungskräften musste am Samstagmittag auf die Kreisstraße zwischen Süderbrarup und Boren ausrücken. Im Bereich der Kreuzung Möhlenstraat / Bäckerstraat war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pritschenwagen und einem VW Golf gekommen, dessen Fahrerin von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden musste.
Der folgenschwere Zusammenstoß ereignete sich nach Angaben der Rettungskräfte gegen 11.10 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der nur mit dem Fahrer besetzte VW T4 Pritschenwagen die Strecke aus Süderbrarup kommend in Fahrtrichtung Ketelsby. Zur gleichen Zeit beabsichtigte die Fahrerin eines mit zwei Personen besetzten VW Golf, die Kreuzung aus Richtung Kiesby kommend geradeaus zu überqueren. Dabei missachtete die Golf-Fahrerin offenbar das dortige „Vorfahrt gewähren“-Schild, woraufhin es im Kreuzungsbereich zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.
Die Wucht des Aufpralls war so massiv, dass die Fahrerin des VW Golf in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr mit schwerem technischen Gerät befreit werden musste, wobei unter anderem die Fahrertür entfernt wurde. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber Christoph 42 in das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) nach Kiel geflogen.
Ein männlicher Beifahrer im Golf sowie der ebenfalls männliche Fahrer des VW T4 erlitten jeweils mittelschwere Verletzungen und wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus nach Schleswig transportiert.
An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz, um die Versorgung der Verletzten und die Absicherung der Einsatzstelle zu gewährleisten. Neben dem Rettungshubschrauber waren vier Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie Beamte der Polizei vor Ort.
Die technischen Rettungsmaßnahmen und die Absicherung der Landezone für den Hubschrauber wurden durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Süderbrarup, Steinfeld, Boren, Ekenis und Lindau durchgeführt. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die Unfallaufnahme musste die Strecke im Bereich der Kreuzung für den Verkehr voll gesperrt werden. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen von der Einsatzstelle entfernt werden.