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Corona-Demos in Flensburg: Mehrere hundert Teilnehmer ziehen durch Innenstadt

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Flensburg - Vor Ort wurde ein Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Gruppierungen verhindert.- Fotos: Thomsen

Mehrere Demonstrationen haben am Sonnabend für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Insgesamt blieb es friedlich - dennoch kam es wie in den Vorwochen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.
Die Teilnehmer einer angemeldeten Demonstration unter dem Motto „Flensburg bleibt bunt - gemeinsam gegen Corona“ hatten sich zunächst am Rathaus getroffen und waren nach mehreren Reden von dort in Richtung Hafenspitze gezogen, wo der Aufzug endete. Die Polizei spricht von rund 150 Teilnehmern.
Parallel dazu hatten sich rund um den ZOB mehrere hundert Menschen zu einem unangemeldeten Spaziergang versammelt - sie protestierten gegen eine mögliche Impfpflicht und einen Teil der geltenden Corona-Maßnahmen. Die Polizei spricht von rund 600 Teilnehmenden. Flankiert wurde diese Protestaktion von einer Gegendemonstration aus den Reihen der Antifa mit rund 30 Teilnehmern.
Der Aufzug zog zunächst vom ZOB in Richtung Rathausstraße, wurde dort aber von der Polizei gestoppt. Die Demonstranten änderten daraufhin die Richtung und zogen über Norderhofenden und Schiffbrücke in Richtung Nordertor.
In Höhe des Schifffahrtsmuseums errichteten die Gegendemonstranten eine Sitzblockade auf der Straße - diese wurde aber bereits nach wenigen Augenblicken durch die Polizei wieder aufgelöst. Mehrere Demonstranten wurden von den Beamten von der Straße getragen, um die Fahrbahn zu räumen.
Die Polizei war mit einem großen Kräfteaufgebot während des gesamten Demonstrationszuges, der sich zeitweise vom Rathaus bis zum Nordertor erstreckte, vor Ort und verhinderte ein Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Gruppierungen, um Auseinandersetzungen zu verhindern. Dabei kam es jedoch zu verbalen Auseinandersetzungen - sowohl zwischen einzelnen Demonstrierenden als auch zwischen Polizeibeamten und Protestierenden.
Während der Kundgebungen kam es entlang der B199 im Stadtgebiet zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach Polizeiangaben endeten die Demonstrationen gegen 16.30 Uhr.


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