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- Blaulicht -

Boot gekentert: Suche nach vermisster Person wurde eingestellt

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Fotos: forde.news

Am Dienstagabend, gegen 18:50 Uhr ist auf der Flensburger Förde nahe Schausende ein Boot mit drei Insassen gekentert. Zwei der Insassen konnten gerettet werden, eine weitere Person konnte bis dato, trotz massiven Sucheinsatz diverser Rettungskräfte nicht aufgefunden werden.

Es sollte vermutlich eine schöne Bootstour bei sonnigem Frühlingswetter auf der Flensburger Förde werden - doch für drei Insassen eines Bootes endete die Fahrt auf dem Wasser am Dienstagabend knapp zwei Kilometer vor der Küste in einer Tragödie.

Bei Böen mit Windstärke sechs kenterte aus ungeklärten Gründen das Boot. Nach den Berichten eines Augenzeugens fielen die drei Menschen aus dem Boot ins Wasser. Der 20-jährige Ersthelfer selbst sprang ebenfalls in das nur sieben Grad kalte Wasser und versuchte die Schiffbrüchigen zu retten.

Durch die alarmierten Rettungskräfte konnten zwei Insassen des Bootes, eine 50-jährige Frau und ein 56-jähriger Mann, sowie der Ersthelfer schnell aus dem Wasser gerettet werden. Der 56-jährige Bootsinsasse erlitt so starke Unterkühlungen, dass er vor Ort noch reanimiert werden musste, jedoch in der Nacht zu Mittwoch im Krankenhaus verstarb. Die Bootsinsassin sowie der 20-jährige Ersthelfer wurden mit Unterkühlungen in eine Klinik eingeliefert.

Unklar ist indes noch das Schicksal des dritten Bootsinsassen (53): Trotz einer großangelegten Suche auf dem Wasser konnte der Vermisste am Dienstagabend nicht gefunden werden. Die Suche wurde gegen 20:45 Uhr aufgrund einbrechender Dunkelheit abgebrochen.

Am  Mittwochmorgen ab 7 Uhr wurde die Suche wieder aufgenommen. Unter den Helfern waren die Tauchern der Berufsfeuerwehr-Flensburg, das THW, die Wasserschutzpolizei sowie die freiwillige Feuerwehr Glücksburg.  Gegen 9:30 Uhr wurde auf dem Sonar des THWs eine Auffälligkeit entdeckt, diese entpumpte sich jedoch nach der genaueren Betrachtung der Taucher als dichten Algenbank.

Ein Hubschrauber der Bundespolizei, der auf einem Routineflug war, bot seine Hilfe an und überflog die Unglücksstelle. Jedoch gab es von den Besatzungsmitglieder aus der Luft keine neuen Erkenntnisse. Gegen 12 Uhr wurde die Suchaktion erfolglos abgebrochen. "Mittlerweile spricht man auch nicht mehr von einer Rettung, sondern von einer Bergung", so der Einsatzleiter Jens Losigkeit von der freiwilligen Feuerwehr Glücksburg.


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