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Beim Unkrautvernichten Brand ausgelöst – zunächst Asbest vermutet
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Am Montagnachmittag ist die Berufsfeuerwehr Flensburg zu einem Einsatz in die Bauer Landstraße im Flensburger Norden ausgerückt. Dort war es nach einer Rauchentwicklung im rückwärtigen Bereich eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand hinter der Fassade gekommen. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten Erkenntnissen war der Notruf eingegangen, weil es an einem Anbau an der Fassade zu einer Rauchentwicklung gekommen war. Vor Ort bestätigte sich die Lage: Im hinteren Bereich des Hauses stieg Rauch auf. Eine externe Firma habe dort Unkraut mit einem Gasbrenner entfernt. Vermutlich sei er dabei zu nah an die Hausfassade geraten, sodass es hinter dieser zu brennen begonnen habe.
Zunächst wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass es sich bei den betroffenen Platten möglicherweise um Asbest handeln könnte. Deshalb gingen die Feuerwehrleute unter zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen und mit Atemschutz vor. Im Verlauf des Einsatzes bestätigte sich der Verdacht jedoch nicht, sodass keine weitere Gefahr bestand.
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits alle Anwohner das Haus verlassen. Eine Evakuierung war deshalb nicht mehr erforderlich. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Bereich zunächst mit einer Wärmebildkamera auf weitere Hitzeentwicklung unter den Platten. Anschließend entfernten sie Teile der Fassade und löschten die dahinterliegende Dachlattung beziehungsweise die Dachunterkonstruktion. Kurze Zeit später konnte die Feuerwehr „Feuer aus“ melden.
Der Einsatz dauerte rund 45 Minuten. Währenddessen war die untere Bauer Landstraße vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde über die Neustadt umgeleitet.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es bei den derzeitigen hohen Temperaturen nicht ratsam sei, Unkraut mit einem Gasbrenner zu beseitigen. In trockener Umgebung könnten dabei schnell Rasenflächen, Hecken oder auch Hausfassaden in Brand geraten.
