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Baum steckt bis zur Fahrzeugmitte im Wrack – Fahrer lebensgefährlich verletzt

 |  von Thomsen / Foerde.news

Der Fahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus - Fotos: Thomsen

Großenwiehe – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 83 bei Großenwiehe ist am Donnerstagabend ein 29-jähriger Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann verlor gegen 20.40 Uhr in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen VW Polo und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum.

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Wie Einsatzleiter Tim-Oliver Böwes mitteilte, war der VW Polo auf der K83 von Handewitt in Richtung Großenwiehe unterwegs. In einer Linkskurve geriet das Fahrzeug von der Fahrbahn auf die Bankette. Nach ersten Erkenntnissen soll der 29-jährige Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Auf dem Streckenabschnitt sind 100 Stundenkilometer erlaubt.

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Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Wagen stark deformiert. Der Baum drang bis etwa zur Fahrzeugmitte in den VW Polo ein. Zudem bohrte sich der rechte Vorderreifen in die Karosserie bis zur Beifahrerseite. Der Motor wurde etwa 20 Meter weit aus dem Fahrzeug geschleudert, die Autobatterie landete noch weiter entfernt auf einem angrenzenden Acker.

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Ersthelfer hielten unmittelbar nach dem Unfall an, kümmerten sich um den schwer verletzten Fahrer und setzten den Notruf ab. Die Leitstelle Nord alarmierte daraufhin die Feuerwehren aus Handewitt, Wanderup sowie Großenwiehe-Schobüll. Zudem wurden der Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“, ein Notarzt, ein Rettungswagen sowie die Polizei zur Unfallstelle entsandt.


Ein Beifahrer hätte keine Chance gehabt diesen Unfall zu Überleben
Die Feuerwehr befreite den Fahrer mit technischem Gerät aus dem völlig deformierten Fahrzeug. Dafür wurden unter anderem die Türen entfernt und die Front des Wagens geöffnet, um den Mann möglichst schonend retten zu können. Nach rund 20 Minuten war der Verletzte aus dem Fahrzeug befreit.


Durch die Wucht des Aufpralls, ist der Motor mehrere Meter aus dem Wagen geschleudert worden
Der 29-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen bodengebunden in ein Krankenhaus gebracht. Der Rettungshubschrauber konnte die Einsatzstelle ohne Patienten wieder verlassen.

Das Unfallfahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die K83 blieb bis etwa 22.45 Uhr voll gesperrt. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.