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Alarm-Panne lässt Feuerwehrübung wie Ernstfall aussehen

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Flensburg - Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nahmen die Panne dann aber ebenso mit Humor wie die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt, deren Übung weiter ging - Foto: Thomsen

Eigentlich wollte die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt am Dienstagabend nur eine Übung in der Moltkestraße durchführen, doch plötzlich rückten auch der Löschzug der Berufsfeuerwehr, ein Rettungswagen und die Polizei an. Doch es lag gar kein Ernstfall vor.
Geübt werden sollte die Brandbekämpfung und Menschenrettung aus einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen. Das Ziel der Übung: Auf beiden Seiten sollten Berührungsängste abgebaut werden.
Um die Übung möglichst realitätsnah zu gestalten, bat der Übungsleiter nach eigenen Angaben die Leitstelle darum, über die Meldeempfänger der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gegen 19.45 Uhr Alarm auszulösen.
Dies geschah auch, doch wenig später wunderten sich die ehrenamtlichen Feuerwehrleute dann doch: Denn als sie gerade ihren Übungseinsatz gerade beginnen wollten, ertönte plötzlich Martinshorn in der Nähe und wenig später bogen der Löschzug der Berufsfeuerwehr und ein Rettungswagen in die Straße ein. Ein Streifenwagen der Polizei sperrte zudem die Straße für den übrigen Verkehr ab.
Doch weder war während der Übung ein Unfall passiert noch brannte es wirklich. Vermutlich hatte ein Alarmierungsfehler dafür gesorgt, dass ein Kräfteaufgebot wie für einen tatsächlichen Brand in Marsch gesetzt worden war, anstelle nur die Freiwillige Feuerwehr zu alarmieren.
Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nahmen die Panne dann aber ebenso mit Humor wie die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt, deren Übung nach einer kurzen Unterbrechung dann planmäßig fortgesetzt werden konnte.


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