72-jähriger Mann stirbt bei Feuer
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Am Donnerstagabend ist die Feuerwehr zunächst zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Werftstraße gerufen worden. Noch während dieses Einsatzes ging ein weiterer Alarm ein: Im Brombeerhof in Tarup wurde eine eingeschlossene Person in einer verrauchten Wohnung gemeldet. Dort fanden Einsatzkräfte später einen verstorbenen Mann.
Gegen 20 Uhr rückten die Berufsfeuerwehr Flensburg und die Freiwillige Feuerwehr Klues zunächst zu einer Brandmeldeanlage in die Werftstraße aus. Vor Ort konnte jedoch keine Ursache für den Alarm festgestellt werden.
Wie Zugführer Jan-Martin Locht von der Berufsfeuerwehr Flensburg erklärte, meldete die Leitstelle noch während des laufenden Einsatzes über Funk einen weiteren Alarm. „Wir wurden zu einem Einsatz nach Tarup in den Brombeerhof, mit einer eingeschlossen Person, alarmiert“, sagte Locht. Da die Freiwillige Feuerwehr Klues bereits mit im Einsatz war, wurde entschieden, sie unmittelbar mitzunehmen. Zusätzlich wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Tarup alarmiert.
Am Einsatzort wartete bereits ein Pflegedienst. Dieser teilte den Kräften mit, die Haustür geöffnet zu haben, dann aber vor einer verrauchten Wohnung gestanden zu haben. Daraufhin sei die Tür wieder geschlossen worden, um auf die Feuerwehr zu warten.
Die Feuerwehr ging anschließend mit einem Trupp unter Atemschutz in das Haus. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt bereits von selbst erloschen. Bei der Durchsuchung der Räume entdeckten die Einsatzkräfte eine verstorbene Person. „Für den Mann kam jede Hilfe zu spät“, sagte Locht. Wie die Polizei bestätigte handelt es sich um den 72-jährigen Bewohner.
Anschließend wurde die Wohnung belüftet, damit die inzwischen eingetroffene Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen konnte. Vor Ort untersuchten die Beamten nicht nur die Einsatzstelle, sondern befragten auch Nachbarn und Angehörige.
Der Einsatz dauerte rund 90 Minuten. Die Freiwillige Feuerwehr Klues konnte kurz nach dem Eintreffen aus dem Einsatz entlassen werden. Die Taruper Wehr blieb bis zum Schluss vor Ort und unterstützte auch die Aufräumarbeiten. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei.