54-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Zusammenstoß mit Auto

 |  von Nico Hessel

Trotz sofort eingeleiteter Reanimation, verstarb der Motorradfahrer vor Ort - Fotos: Nico Hessel

Jübek – Trotz des mutigen Einsatzes von Ersthelfern und dem schnellen Einsatz des Rettungsdienstes konnte das Leben eines verunfallten Motorradfahrers am Sonntagnachmittag auf der Strecke zwischen Jübek und Bollingstedt nicht mehr gerettet werden. Der Mann starb nach einem missglückten Überholmanöver, bei dem er mit einem Auto zusammenstieß.Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.40 Uhr wenige hundert Meter hinter dem Ortsausgang von Jübek. Zu diesem Zeitpunkt fuhren auf der Landstraße mehrere Autos hintereinander in Richtung Bollingstedt. Der Fahrer eines Motorrades fuhr in die gleiche Richtung und soll dann zum Überholen der Fahrzeugkolonne vor ihm angesetzt haben.
In Höhe der Kreuzung zur Bollingstedter Straße wollte dann der 70 Jahre alte Fahrer eines Opel Corsa nach links in Richtung Bollingstedt abbiegen. Der Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit hoher Geschwindigkeit in die hintere, linke Tür des Kleinwagens.

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Durch den Aufprall wurden sowohl die Maschine als auch der 54-Jährige Biker zu Boden geschleudert. Augenzeugen des Unfalls eilten dem schwer verletzten Mann sofort zur Hilfe und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Zudem wurden Rettungswagen, Notarzt und ein Rettungshubschrauber alarmiert.Trotz der sofortigen Erstversorgung blieben die Bemühungen vergebens und der Notarzt musste den Tod des Bikers feststellen. Bei den Rettungsmaßnahmen verletzte sich auch eine Ersthelferin. Sie wurde mit einem Schock und Schnittverletzungen mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.Ebenfalls leicht verletzt wurde der Fahrer des Opel Corsa. Auch er wurde versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes und Sperrung der Straße war auch die Freiwillige Feuerwehr Jübek im Einsatz.Die L28 musste für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde auch ein Sachverständiger der Dekra hinzugezogen. Erst nachdem beide Unfallfahrzeuge abgeschleppt waren, konnte die Vollsperrung gegen 18.40 Uhr wieder aufgehoben werden.

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